Omega-3 vs. Omega-6: Der unterschätzte Entzündungsfaktor
Viele ältere Menschen leiden unter immer wiederkehrenden Entzündungen und finden einfach keine klare Ursache?
Ein möglicher Zusammenhang kann die Ernährung sein. Wichtig ist: Das ersetzt keine ärztliche Abklärung – aber es lohnt sich definitiv, genauer hinzuschauen.
Viele unterschätzen, wie stark unsere Ernährung unseren Körper beeinflusst. Unsere Nahrung liefert nicht nur Energie, sondern auch Informationen für den Körper – sie kann Entzündungen fördern oder reduzieren.
Ein zentraler Punkt dabei sind die Fettsäuren:
👉 Omega-6-Fettsäuren wirken im Körper eher entzündungsfördernd.
Das Problem: Davon nehmen wir heute meist zu viel zu uns – vor allem durch verarbeitete Lebensmittel und Öle wie Sonnenblumenöl, Maiskeimöl oder Margarine.
👉 Omega-3-Fettsäuren wirken dagegen entzündungshemmend und sind wichtig für Gehirn, Herz und Nervensystem.
Sie stecken zum Beispiel in Fisch, Algen, Walnüssen oder hochwertigen Ölen.
Entscheidend ist das Verhältnis:
Früher lag es etwa bei 1:1 – heute oft bei 10:1 oder noch höher zugunsten von Omega-6. Und genau dieses Ungleichgewicht kann Entzündungsprozesse im Körper begünstigen.
👉 Was kannst du konkret tun?
- Reduziere stark verarbeitete Lebensmittel und industrielle Pflanzenöle
- Setze auf gesunde Fette wie Olivenöl, hochwertige Butter, Avocado und Nüsse
- Wenn möglich: integriere guten Fisch oder hochwertiges Omega-3
Am Ende gilt: Gesundheit beginnt auf Zellebene. Wenn wir unsere Zellen gut versorgen, wirkt sich das positiv auf den ganzen Körper aus.
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