Ayurveda-Kur in Sri Lanka – lohnt sich das

Meine Ayurveda-Kur in Sri Lanka – eine Reise, die sich gelohnt hat 🌿🌴

Für eine Ayurveda-Kur bis nach Sri Lanka fliegen? Das ist eine Reise, die man sich vielleicht zweimal überlegt. Schließlich ist der Flug lang und anstrengend. Trotzdem habe ich mich darauf eingelassen – und für mich hat es sich gelohnt.

In Sri Lanka durfte ich eine ganz besondere Erfahrung machen. Eine Ayurveda-Kur bedeutet nicht einfach nur Erholung oder ein paar wohltuende Anwendungen. Es geht vielmehr darum, sich bewusst mit sich selbst, seinem Körper und seinen Gewohnheiten zu beschäftigen.

Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei das Essen. 🍛🌿

Die Ernährung gehört ganz selbstverständlich zur Ayurveda-Kur dazu. Für mich war es spannend zu erleben, wie anders und bewusst mit Lebensmitteln und Mahlzeiten umgegangen wird. Dazu kamen die Anwendungen, die Ruhe und natürlich die vielen Eindrücke eines Landes, das sich so sehr von unserem Alltag zu Hause unterscheidet.

Natürlich möchte ich auch die anstrengende Seite nicht verschweigen: Sri Lanka liegt nicht gerade um die Ecke. Der lange Flug gehört dazu. Doch manchmal lohnt es sich, ein wenig Mühe auf sich zu nehmen, um etwas ganz Besonderes erleben zu können.

Genau davon möchte ich in meinem neuen Video erzählen: von meinen persönlichen Erfahrungen mit der Ayurveda-Kur, vom Essen, von Sri Lanka und von den Eindrücken, die ich von dieser Reise mit nach Hause genommen habe.

Vielleicht ist meine Geschichte auch eine kleine Ermutigung, sich unabhängig vom Alter die Neugier auf die Welt zu bewahren.

Denn selbstbestimmt älter zu werden bedeutet für mich auch, weiterhin Neues zu entdecken, Erfahrungen zu sammeln und Dinge zu wagen, auf die man wirklich Lust hat. 🌸

🎥 Hier könnt ihr euch mein Video über meine Ayurveda-Kur in Sri Lanka ansehen:
https://youtu.be/DZCxVapYptw

Herbstblüte – selbstbestimmt wohnen und leben im Alter

🌿 Bereite deine Freiheit in deinem neuen Leben ab 60+ gut vor

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💫 Herbstblüte – selbstbestimmt wohnen und leben im Alter

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Geben oder Nehmen – was macht uns wirklich glücklich?

Geben ist seliger als Nehmen – was mir ein Blumenstrauß gezeigt hat 💐

Manchmal braucht es keine großen Ereignisse, um über das Leben nachzudenken. Manchmal reicht ein Blumenstrauß.

Vor Kurzem hat uns ein Kunde als Zeichen seiner Wertschätzung einen wunderschönen Blumenstrauß geschenkt. Natürlich habe ich mich darüber gefreut. Aber diese kleine Geste hat bei mir noch etwas anderes ausgelöst.

Mir kam der bekannte Satz in den Sinn: „Geben ist seliger als Nehmen.“

Darin steckt viel Wahrheit. Anderen Menschen etwas zu geben, ihnen zu helfen oder ihnen eine Freude zu bereiten, kann uns selbst glücklich machen. Doch je länger ich darüber nachdachte, desto mehr fragte ich mich: Warum sprechen wir eigentlich so selten über die andere Seite – das Annehmen?

Viele von uns haben ihr Leben lang gegeben. Für die Familie, die Kinder, den Partner, im Beruf oder für Freunde. Man kümmert sich, organisiert, hilft und ist für andere da.

Doch können wir genauso selbstverständlich etwas annehmen?

Können wir ein Kompliment hören, ohne es sofort herunterzuspielen? Können wir Hilfe annehmen, ohne uns dabei schlecht zu fühlen? Und können wir uns über ein Geschenk einfach freuen, ohne sofort darüber nachzudenken, wie wir uns revanchieren können?

Vielleicht gehört genau das zu einem selbstbestimmten und erfüllten Älterwerden: nicht nur geben zu können, sondern auch offen dafür zu bleiben, etwas zu empfangen.

Der Blumenstrauß unseres Kunden war deshalb für mich mehr als nur ein schöner Strauß Blumen. Er war ein kleiner Moment der Wertschätzung – und eine Erinnerung daran, dass Freude in beide Richtungen fließen darf. 🌷

🎥 Im neuen Herbstblüte-Video erzähle ich mehr über diese kleine Begebenheit und meine Gedanken dazu:

👉 https://youtu.be/W4Vu3ACFJoA

Und jetzt interessiert mich eure Meinung: Was fällt euch leichter – Geben oder Annehmen?

💛 Eure Dorothea
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Warum wir im Alter wie Schmetterlinge werden können

Was haben eine Raupe, ein Schmetterling und das Älterwerden miteinander zu tun?

Auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders viel. Für mich steckt in der Verwandlung einer Raupe zum Schmetterling jedoch ein wunderschönes Bild für unseren eigenen Lebensweg.

🐛 Die Jahre, in denen wir sammeln und funktionieren

Eine Raupe verbringt einen großen Teil ihres Lebens damit, Nahrung aufzunehmen. Sie sammelt gewissermaßen alles, was sie für ihre spätere Verwandlung braucht.

Und manchmal denke ich: Ist das bei uns Menschen nicht ganz ähnlich?

Viele Jahrzehnte unseres Lebens sind vom Tun geprägt. Wir machen eine Ausbildung, arbeiten, gründen vielleicht eine Familie, ziehen Kinder groß, bauen ein Zuhause auf und kümmern uns um unzählige Dinge.

Wir erleben Schönes, aber auch Enttäuschungen, Sorgen und schwierige Zeiten. Wir müssen uns behaupten, Entscheidungen treffen und immer wieder weitermachen.

Dabei sammeln wir etwas unglaublich Wertvolles: Lebenserfahrung.

🌿 Und plötzlich beginnt eine andere Lebensphase

Wenn wir älter werden oder in den Ruhestand gehen, verändert sich vieles.

Auf einmal fallen Verpflichtungen weg, die unseren Alltag vielleicht jahrzehntelang bestimmt haben.

Das kann zunächst ungewohnt sein.

Aber genau darin steckt auch eine große Chance.

Wir dürfen innehalten und uns fragen:

Was möchte ich eigentlich noch?

Nicht: Was muss ich?

Nicht: Was erwarten andere von mir?

Sondern: Was möchte ICH?

Vielleicht brauchen wir genau wie die Raupe eine Art Kokon – eine Zeit des Rückzugs und der Besinnung, in der wir unsere Erfahrungen betrachten und herausfinden, wie unser nächster Lebensabschnitt aussehen soll.

🦋 Die eigenen Flügel entdecken

Für mich persönlich gab es eine solche Phase.

Ich habe mich zurückgezogen, viel nachgedacht und mir Zeit für mich genommen. Irgendwann wurde mir immer klarer, in welche Richtung mein Leben gehen sollte.

Heute gefällt mir deshalb der Gedanke, mich mit einem Schmetterling zu vergleichen.

Ich fühle mich freier. Ich fühle mich leichter.

Natürlich bin auch ich nicht jeden Tag glücklich. Das wäre unrealistisch. Aber insgesamt freue ich mich über mein Leben und darüber, dass ich heute viel bewusster entscheiden kann, womit und mit wem ich meine Zeit verbringen möchte.

Vielleicht besteht genau darin eine der schönsten Seiten des Älterwerdens.

Wir müssen nicht mehr überall mithalten. Wir dürfen uns unsere schönsten „Blüten“ aussuchen – so wie ein Schmetterling den Nektar dort sucht, wo er ihn findet.

🌸 Das Leben darf auch im Alter noch einmal aufblühen

Noch nie hatten ältere Menschen so viele Möglichkeiten, ihren dritten Lebensabschnitt aktiv zu gestalten.

Wir können reisen.

Wir können etwas Neues lernen.

Wir können uns ehrenamtlich engagieren.

Wir können noch einmal studieren, ein neues Projekt starten oder sogar ein neues Business beginnen.

Und genauso wertvoll kann es sein, den eigenen Garten zu genießen, Zeit mit Menschen zu verbringen, die uns guttun, oder endlich die Dinge zu tun, für die früher nie genügend Zeit war.

Es geht nicht darum, im Alter noch möglichst viel leisten zu müssen.

Es geht darum, herauszufinden, was uns erfüllt.

💫 Vom Müssen zum Wollen

Vielleicht haben wir einen großen Teil unseres Lebens damit verbracht, Dinge zu tun, weil wir sie tun mussten.

Im dritten Lebensabschnitt dürfen wir uns häufiger fragen:

Will ich das überhaupt noch?

Wir dürfen stolz darauf sein, was wir geleistet und bewältigt haben.

Aber wir dürfen auch loslassen.

Wir dürfen leichter werden.

Und wir dürfen unsere Flügel ausbreiten. 🦋

Genau dafür steht für mich Herbstblüte:

Der Herbst des Lebens muss keine Zeit des Rückzugs sein. Er kann eine Zeit sein, in der wir noch einmal aufblühen und unser Leben selbstbestimmt nach unseren eigenen Vorstellungen gestalten.

Vielleicht steckt der Schmetterling längst in uns.

Wir müssen ihm nur erlauben zu fliegen.

Link zum Video:https://youtu.be/ZdjCUUHx-1Y


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💫 Herbstblüte – selbstbestimmt wohnen und leben im Alter

Ich begleite dich mit Mut, Klarheit und Lebensfreude in deinem dritten Lebensabschnitt.

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Wie du vermeidest im Alter zu stürzen

Stürze im Alter vermeiden – wie du sicher auf den Beinen und selbstständig bleibst

Ein kleiner Teppichrand.

Eine Treppenstufe, die man übersieht.

Nachts schnell im Dunkeln ins Badezimmer.

Oder einfach ein Moment, in dem das Gleichgewicht nicht so mitspielt wie früher.

Ein Sturz ist schnell passiert.

Und gerade wenn wir älter werden, kann ein Sturz mehr verändern, als wir zunächst denken.

Vielleicht kennst du auch jemanden, bei dem genau das passiert ist:

Ein Mensch lebt selbstständig, geht einkaufen, trifft Freunde, kümmert sich um seinen Haushalt – und dann kommt dieser eine Sturz.

Plötzlich Krankenhaus.

Vielleicht eine Operation.

Reha.

Und auf einmal steht die Frage im Raum:

Kann ich danach wieder genauso selbstständig leben wie vorher?

Deshalb möchte ich heute über ein Thema sprechen, das mir für ein selbstbestimmtes Leben im Alter besonders wichtig erscheint:

Wie können wir Stürzen vorbeugen?

Stürze gehören nicht einfach zum Alter

Natürlich verändert sich unser Körper.

Die Muskelkraft kann nachlassen, das Gleichgewicht kann schlechter werden und manchmal werden wir unsicherer auf den Beinen.

Aber das bedeutet nicht, dass wir uns damit abfinden müssen.

Im Gegenteil.

Wir können selbst einiges dafür tun, möglichst lange sicher und beweglich zu bleiben.

Und das Schöne daran:

Wir können heute damit anfangen.

Nicht erst mit 85.

Nicht erst nach dem ersten Sturz.

Sondern dann, wenn wir noch fit und beweglich sind.

Der vielleicht größte Fehler: aus Angst weniger bewegen

Nach einem Sturz oder wenn wir uns unsicher fühlen, entsteht schnell Angst.

„Ich gehe lieber nicht mehr so viel raus.“

„Die Treppe nehme ich möglichst selten.“

„Spazierengehen ist mir inzwischen zu unsicher.“

Das klingt zunächst vernünftig.

Aber genau daraus kann ein Kreislauf entstehen.

Wir bewegen uns weniger.

Dadurch verlieren wir Muskelkraft.

Unser Gleichgewicht wird schlechter.

Wir werden noch unsicherer.

Und dadurch kann das Risiko für einen weiteren Sturz sogar steigen.

Deshalb lautet für mich eine der wichtigsten Botschaften:

Bleib in Bewegung.

Unsere Muskeln sind unsere Lebensversicherung

Ich gehe selbst gerne spazieren und ins Fitnessstudio.

Und für mich bedeutet Bewegung nicht nur, schlank oder fit auszusehen.

Es geht um etwas viel Wichtigeres:

Ich möchte möglichst lange selbstständig bleiben.

Aufstehen können.

Treppen steigen.

Meine Einkäufe tragen.

Spazieren gehen.

Mich sicher bewegen.

Und genau dafür brauchen wir unsere Muskeln.

Besonders wichtig sind dabei Beine und Rumpf.

Wir müssen deshalb im Alter nicht plötzlich Hochleistungssport betreiben.

Aber wir sollten unserem Körper regelmäßig zeigen:

Ich brauche dich noch.

Trainiere nicht nur Kraft – trainiere dein Gleichgewicht

Neben der Muskelkraft ist unser Gleichgewicht ganz entscheidend.

Und auch das lässt sich trainieren.

Es können schon kleine Übungen im Alltag sein.

Zum Beispiel sich – mit einer sicheren Haltemöglichkeit direkt daneben – auf ein Bein stellen.

Auf die Zehenspitzen gehen und wieder absenken.

Bewusst aufstehen und hinsetzen.

Oder entsprechende Balanceübungen in einem Kurs, beim Sport oder unter fachlicher Anleitung machen.

Wichtig ist natürlich:

Die Übungen müssen zu deiner persönlichen körperlichen Situation passen.

Es geht nicht darum, sich beim Training in Gefahr zu bringen.

Es geht darum, Schritt für Schritt sicherer zu werden.

Schau dir deine Wohnung einmal mit anderen Augen an

Sturzprävention findet aber nicht nur im Fitnessstudio statt.

Sie beginnt zu Hause.

Geh einmal bewusst durch deine Wohnung und frage dich:

Wo könnte ich hier stolpern?

Liegt irgendwo ein loses Kabel?

Gibt es Teppiche oder Teppichkanten, an denen du hängen bleiben könntest?

Ist die Badematte rutschfest?

Sind Flur und Treppen ausreichend beleuchtet?

Gibt es Türschwellen?

Läufst du manchmal nur auf Socken über einen glatten Boden?

Und wie sieht es nachts auf dem Weg zur Toilette aus?

Viele dieser Dinge erscheinen uns vollkommen harmlos.

Bis wir einmal daran hängen bleiben.

Besonders das Badezimmer verdient Aufmerksamkeit

Das Badezimmer ist ein Ort, an dem Wasser und glatte Oberflächen zusammenkommen.

Deshalb lohnt es sich, auch hier rechtzeitig über Sicherheit nachzudenken.

Rutschfeste Lösungen, Haltemöglichkeiten oder – wenn es irgendwann notwendig wird – ein Duschsitz können den Alltag sicherer machen.

Und auch hier gilt für mich:

Ein Hilfsmittel ist kein Zeichen dafür, dass wir unsere Selbstständigkeit verlieren.

Es kann genau das Gegenteil bedeuten.

Es hilft uns dabei, unsere Selbstständigkeit länger zu behalten.

Auch die richtigen Schuhe spielen eine Rolle

Manchmal sind es erstaunlich einfache Dinge.

Schlecht sitzende Schuhe können das Sturzrisiko erhöhen.

Und gerade zu Hause laufen viele Menschen gerne auf Socken herum.

Auf glatten Böden kann das jedoch schnell gefährlich werden.

Deshalb lohnt es sich, auch einmal ganz kritisch auf das eigene Schuhwerk zu schauen.

Sitzt der Schuh sicher?

Habe ich darin guten Halt?

Ist die Sohle rutschfest?

Kleine Veränderungen können einen großen Unterschied machen.

Wie gut sehe ich eigentlich noch?

Auch unsere Augen spielen eine wichtige Rolle.

Wenn wir Hindernisse oder Stufen nicht richtig erkennen, steigt natürlich die Gefahr zu stolpern.

Deshalb gehört für mich zum selbstbestimmten Älterwerden auch:

Nicht warten, bis etwas gar nicht mehr funktioniert.

Sehen überprüfen lassen.

Probleme ansprechen.

Und Lösungen suchen.

Denn Vorsorge bedeutet nicht, dass ich alt oder gebrechlich bin.

Vorsorge bedeutet:

Ich kümmere mich heute darum, dass ich morgen möglichst selbstständig bleiben kann.

Auch Medikamente können eine Rolle spielen

Ein Punkt, an den viele vielleicht zunächst gar nicht denken, sind Medikamente.

Bestimmte Medikamente können beispielsweise Schwindel, Müdigkeit oder einen niedrigen Blutdruck begünstigen und dadurch das Sturzrisiko erhöhen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass du Medikamente einfach absetzen solltest.

Aber wenn du häufiger Schwindel hast, unsicher auf den Beinen bist oder bereits gestürzt bist, solltest du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt darüber sprechen.

Vielleicht lohnt es sich, gemeinsam einmal alle Medikamente anzuschauen.

Was ist, wenn ich schon einmal gestürzt bin?

Vielleicht liest du diesen Beitrag und denkst:

Zu spät. Ich bin bereits gestürzt.

Nein.

Auch dann lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Warum bin ich gestürzt?

War es eine Stolperfalle?

War mir schwindelig?

Habe ich schlecht gesehen?

Fehlt mir Kraft?

Bin ich unsicher beim Gehen?

Oder kamen vielleicht mehrere Dinge zusammen?

Ein Sturz sollte für uns nicht automatisch bedeuten:

Jetzt muss ich mich weniger bewegen.

Vielleicht ist er vielmehr ein Anlass, sich Unterstützung zu holen und gezielt daran zu arbeiten, wieder sicherer zu werden.

Selbstbestimmt leben bedeutet auch, rechtzeitig vorzusorgen 🌿

Wir beschäftigen uns häufig erst mit solchen Themen, wenn etwas passiert ist.

Doch genau das möchte ich mit Herbstblüte verändern.

Ich möchte nicht darüber sprechen, was wir irgendwann nicht mehr können.

Ich möchte darüber sprechen, was wir heute tun können, damit möglichst vieles lange möglich bleibt.

Denn selbstbestimmt älter zu werden bedeutet für mich:

Ich kümmere mich um meine Kraft.

Ich kümmere mich um meine Beweglichkeit.

Ich schaue mir mein Zuhause kritisch an.

Ich nehme Veränderungen meines Körpers ernst.

Und ich hole mir Unterstützung, wenn ich sie brauche.

Nicht aus Angst.

Sondern weil mir meine Freiheit wichtig ist.

Mein kleiner Herbstblüte-Check für dich

Vielleicht gehst du heute einmal durch deine Wohnung und stellst dir fünf einfache Fragen:

1. Gibt es bei mir Teppiche, Kabel oder andere Stolperfallen?

2. Ist meine Wohnung – besonders nachts – ausreichend beleuchtet?

3. Habe ich im Badezimmer genügend Sicherheit?

4. Tue ich regelmäßig etwas für meine Muskelkraft und mein Gleichgewicht?

5. Wann habe ich zuletzt meine Augen, meine Medikamente oder wiederkehrenden Schwindel überprüfen lassen?

Vielleicht stellst du fest:

Bei mir ist schon alles ziemlich gut.

Wunderbar.

Vielleicht entdeckst du aber auch zwei oder drei Kleinigkeiten, die du sofort verändern kannst.

Dann fang genau dort an.

Denn unser Ziel sollte nicht sein, aus Angst vor einem Sturz immer vorsichtiger und unbeweglicher zu werden.

Ganz im Gegenteil.

Unser Ziel sollte sein, möglichst lange sicher, beweglich und voller Vertrauen durchs Leben zu gehen.


🎥 Mein Video: Stürze im Alter vermeiden

In meinem neuen Video spreche ich darüber, warum Stürze im Alter ein so wichtiges Thema sind und vor allem darüber, was wir selbst tun können, um unser Risiko zu verringern.

Es geht um Bewegung und Muskelkraft, Gleichgewicht, Stolperfallen in der eigenen Wohnung und die vielen kleinen Dinge, mit denen wir unseren Alltag sicherer gestalten können.

👉 Hier kannst du dir das Video ansehen:
https://youtu.be/cv5EXww_hXo

Und jetzt interessiert mich deine Erfahrung:

Bist du selbst schon einmal gestürzt oder hast du danach etwas in deinem Alltag oder deiner Wohnung verändert?

Schreib mir gerne unter dem Video in die Kommentare.

Vielleicht hast du sogar einen Tipp, der anderen Menschen dabei hilft, sicherer durch ihren Alltag zu gehen.


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💫 Herbstblüte – selbstbestimmt wohnen und leben im Alter

Herbstblüte begleitet dich mit Mut, Klarheit und Lebensfreude in deinem dritten Lebensabschnitt.

Mein Wunsch ist es, dich dabei zu unterstützen, deine Zukunft nicht dem Zufall zu überlassen, sondern frühzeitig darüber nachzudenken:

Was kann ich heute tun, damit ich morgen möglichst lange selbstständig leben kann?

Denn älter werden bedeutet nicht, dass wir immer weniger tun sollten.

Es bedeutet, gut für uns zu sorgen, unsere Möglichkeiten zu nutzen und unser Leben weiterhin selbst in die Hand zu nehmen.

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🌿 Herbstblüte – weil auch der Herbst des Lebens eine Zeit zum Aufblühen sein darf.

Wie du dein Leben schnell um 180 Grad drehen kannst

„Dafür bin ich jetzt zu alt.“

„Mein Leben ist eben so gelaufen.“

„Was soll sich denn jetzt noch groß verändern?“

Kennst du solche Gedanken?

Gerade wenn wir älter werden, können wir schnell das Gefühl bekommen, dass die großen Entscheidungen unseres Lebens längst gefallen sind.

Die Beziehung ist, wie sie ist.

Der Beruf ist gelaufen.

Bestimmte Chancen sind vorbei.

Und manches hat eben nicht so funktioniert, wie wir es uns einmal vorgestellt haben.

Aber stimmt das wirklich?

Ich habe in meinem eigenen Leben erfahren:

Unser Leben kann sich noch einmal vollkommen verändern.

Und manchmal beginnt diese Veränderung nicht im Außen.

Sondern mit unseren Gedanken.

Leben wir wirklich selbstbestimmt?

Mein Kanal heißt Herbstblüte – selbstbestimmt wohnen und leben im Alter.

Aber was bedeutet „selbstbestimmt“ eigentlich?

Wir alle möchten selbst über unser Leben bestimmen.

Doch tun wir das wirklich?

Oder bestimmen manchmal unsere Gedanken viel stärker über uns, als uns bewusst ist?

„Das klappt sowieso nicht.“

„Ich habe immer Pech.“

„Die anderen haben es viel leichter.“

„Für mich kommt nie etwas Gutes.“

„In meinem Alter brauche ich damit nicht mehr anzufangen.“

Solche Gedanken können zu einem regelrechten Gedankenkäfig werden.

Wir denken sie immer wieder.

Und irgendwann halten wir sie für die Wahrheit.

Auch ich war in diesem Gedankenkäfig

Zwischen 2010 und 2018 habe ich persönlich sehr schwierige Jahre erlebt.

Meine Ehe funktionierte nicht mehr und ich wusste irgendwann, dass ich eine Entscheidung treffen musste.

2017 ging ich schließlich.

Und plötzlich war ich allein.

Neue Wohnung.

Neue Umgebung.

Viele Freunde waren nicht mehr da.

Gleichzeitig hatte sich auch beruflich mein Leben stark verändert.

Durch eine Gesetzesänderung war ein großer Teil meines bisherigen Geschäfts als Immobilienmaklerin weggebrochen.

Also musste ich auch beruflich noch einmal neu anfangen.

Ich machte eine weitere Ausbildung zur Wertermittlerin und versuchte, mir eine neue Existenz aufzubauen.

Natürlich hatte auch ich damals negative Gedanken.

Wie soll das alles weitergehen?

Schaffe ich das?

Warum passiert das alles gerade mir?

Doch irgendwann wusste ich:

Ich möchte so nicht weitermachen.

Ich wollte mein Leben um 180 Grad drehen

2018 nahm ich an einem Coaching teil.

Dort bekamen wir eine Aufgabe.

Unser Coach sagte sinngemäß:

Wenn ihr euer Leben innerhalb relativ kurzer Zeit um 180 Grad drehen möchtet, dann schreibt jeden Tag 66 Dinge auf, für die ihr dankbar seid.

66!

Meine erste Reaktion war ungefähr:

Wie bitte? Jeden Tag 66 Dinge?

Ich befand mich schließlich gerade nicht in einer Lebensphase, in der ich morgens aufstand und dachte:

Ach, ist mein Leben wunderbar!

Ganz im Gegenteil.

Und trotzdem hatte ich einen festen Willen.

Ich wollte mein Leben verändern.

Also beschloss ich, es auszuprobieren.

Jeden Abend 66 Dinge

Ich setzte mich jeden Abend hin und schrieb auf, wofür ich an diesem Tag dankbar war.

Am Anfang war das gar nicht so einfach.

Aber dann begann ich bei den kleinen Dingen.

Ich bin dankbar, dass ich gesund bin.

Ich bin dankbar, dass ich mobil bin.

Ich bin dankbar für eine warme Dusche.

Ich bin dankbar für ein gutes Essen.

Ich bin dankbar für schönes Wetter.

Ich bin dankbar für einen neuen Auftrag.

Und plötzlich stellte ich fest:

Es gibt unglaublich viel, was wir im Alltag überhaupt nicht mehr wahrnehmen.

Das vermeintlich Selbstverständliche ist nicht selbstverständlich

Ein Dach über dem Kopf.

Eine warme Wohnung.

Fließendes Wasser.

Eine Heizung, die funktioniert.

Genug zu essen.

Menschen, die uns mögen.

Die Möglichkeit, morgens aufzustehen und unseren Tag selbst zu gestalten.

Wir nehmen vieles davon als selbstverständlich hin.

Doch selbstverständlich ist es nicht.

Und genau das veränderte nach und nach meinen Blick.

Ich schaute nicht mehr nur darauf, was mir fehlte.

Ich begann wieder wahrzunehmen, was bereits da war.

Aus einer Aufgabe wurde ein ganzes Jahr

Am Anfang brauchte ich ziemlich lange, um meine 66 Dinge zusammenzubekommen.

Aber irgendwann ging es immer schneller.

Am Ende brauchte ich vielleicht noch 20 Minuten.

Und aus den geplanten drei oder vier Monaten wurde bei mir schließlich ein ganzes Jahr.

Ich habe Hefte vollgeschrieben.

Jeden Tag mit Datum.

Jeden Tag Dankbarkeit.

Und mit der Zeit bemerkte ich:

Etwas veränderte sich.

Zunächst einmal in mir.

Mein Blick auf mein Leben wurde ein anderer.

Ich nahm Chancen wieder wahr.

Ich lernte neue Menschen kennen.

Es kamen neue Aufträge.

Es entstanden neue Möglichkeiten.

Und plötzlich fühlte sich mein Leben wieder leichter und voller an.

Muss ich jetzt auch 66 Dinge aufschreiben?

Nein. 😊

Du musst morgen nicht mit 66 Punkten anfangen.

Vielleicht fängst du einfach mit drei Dingen an.

Drei Dinge, für die du heute wirklich dankbar bist.

Und bitte denke nicht, sie müssten groß oder außergewöhnlich sein.

Vielleicht war dein Kaffee heute Morgen besonders gut.

Vielleicht hat dich jemand angelächelt.

Vielleicht bist du eine schöne Runde spazieren gegangen.

Vielleicht hat die Sonne geschienen.

Vielleicht hat ein Mensch angerufen, von dem du lange nichts gehört hast.

Vielleicht bist du einfach dankbar dafür, dass du heute Morgen aufgestanden bist und diesen Tag erleben darfst.

Das Kleine zählt.

Dankbarkeit bedeutet nicht, Probleme schönzureden

Für mich bedeutet Dankbarkeit übrigens nicht, schwierige Dinge zu verdrängen.

Meine Probleme waren damals real.

Die Trennung war real.

Die beruflichen Schwierigkeiten waren real.

Die finanziellen Sorgen waren real.

Dankbarkeit bedeutete für mich nicht:

Alles ist wunderbar.

Sondern:

Neben all dem Schwierigen gibt es auch Gutes in meinem Leben – und ich entscheide mich, dieses Gute wieder wahrzunehmen.

Das ist ein großer Unterschied.

Selbstbestimmung beginnt auch im Kopf

Heute bin ich von Herzen dankbar für vieles, was ich erleben und erreichen durfte.

Auch für manche schwierige Zeit.

Nicht, weil ich sie noch einmal erleben möchte.

Sondern weil ich weiß, dass ich sie überwunden habe.

Und genau deshalb erzähle ich dir davon.

Ich möchte dir Mut machen.

Denn selbstbestimmt zu leben bedeutet für mich auch, Eigenverantwortung zu übernehmen.

Nicht alles in unserem Leben können wir beeinflussen.

Aber wir können beeinflussen, wie wir mit vielem umgehen.

Wir können entscheiden, welchen Gedanken wir jeden Tag Raum geben.

Und wir können uns fragen:

Worauf möchte ich meinen Blick richten?

Was wäre, wenn du heute damit anfängst? 🌿

Vielleicht gefällt dir dein Leben gerade nicht besonders.

Vielleicht bist du unzufrieden.

Vielleicht ist etwas weggebrochen.

Vielleicht musst du dich nach einer Trennung, einem beruflichen Ende oder einer anderen Veränderung völlig neu orientieren.

Dann möchte ich dir sagen:

Deine heutige Situation muss nicht deine endgültige Situation sein.

Auch mit 60 nicht.

Auch mit 70 nicht.

Und auch mit 80 nicht.

Du kannst anfangen, Dinge zu verändern.

Vielleicht nicht alles auf einmal.

Aber Schritt für Schritt.

Und ein erster kleiner Schritt könnte heute sein:

Nimm dir heute Abend ein Blatt Papier und schreibe drei Dinge auf:

🌿 Wofür bin ich heute dankbar?

Mach es morgen wieder.

Und übermorgen.

Und beobachte einmal, was passiert.

Nicht nur um dich herum.

Sondern vor allem in dir.

Denn manchmal beginnt ein neues Leben mit etwas ganz Kleinem:

einem neuen Gedanken.


🎥 Mein Video: Wie ich mein Leben um 180 Grad gedreht habe

In meinem neuen Video erzähle ich dir, wie ich nach einigen der schwierigsten Jahre meines Lebens begonnen habe, meine Gedanken und meinen Blick auf mein Leben zu verändern.

Ich erzähle von meiner persönlichen Dankbarkeitsübung, warum ich tatsächlich jeden Tag 66 Dinge aufgeschrieben habe und was sich dadurch für mich verändert hat.

👉 Hier kannst du dir das Video ansehen:
https://youtu.be/EjQq-euM8tk

Und jetzt würde ich gerne von dir wissen:

Wofür bist du heute dankbar?

Schreib mir gerne drei Dinge unter das Video in die Kommentare.

Vielleicht entsteht dort eine ganze Sammlung kleiner Dinge, die uns zeigen, wie viel Schönes wir im Alltag manchmal übersehen. 🌿


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💫 Herbstblüte – selbstbestimmt wohnen und leben im Alter

Herbstblüte begleitet dich mit Mut, Klarheit und Lebensfreude in deinem dritten Lebensabschnitt.

Mein Wunsch ist es, dich daran zu erinnern:

Dein Alter entscheidet nicht darüber, ob du dich noch verändern darfst.

Du kannst neue Gedanken entwickeln.

Neue Entscheidungen treffen.

Neue Wege gehen.

Und vielleicht dein Leben noch einmal in eine Richtung drehen, die viel besser zu dir passt.

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Dein Sprung aus der Komfortzone macht glücklich

Kennst du dieses Gefühl?

Du weißt eigentlich schon lange, dass du etwas in deinem Leben verändern möchtest.

Vielleicht bist du unzufrieden mit deiner Beziehung. Vielleicht möchtest du beruflich noch einmal etwas Neues wagen. Vielleicht lebst du in einer Situation, die dir längst nicht mehr guttut.

Und trotzdem bleibst du.

Warum?

Weil das, was wir kennen, uns Sicherheit gibt.

Selbst dann, wenn wir darin nicht mehr glücklich sind.

Unsere Komfortzone fühlt sich vertraut an. Wir wissen, was uns erwartet. Wir kennen die Menschen, die Abläufe und sogar die Probleme.

Das Unbekannte dagegen macht Angst.

Ich kenne diese Angst sehr gut.

Denn ich musste selbst lernen:

Wenn ich mein Leben verändern möchte, muss ich irgendwann den Mut haben, meine Komfortzone zu verlassen.

Ich wusste lange, dass ich etwas verändern musste

In meinem letzten Video habe ich über meine langjährige Ehe und das Leben mit einem narzisstisch geprägten Partner gesprochen.

Irgendwann war für mich klar:

So kann und möchte ich nicht mehr weiterleben.

Doch diese Erkenntnis allein bedeutete noch lange nicht, dass ich auch den Mut hatte zu gehen.

Ich hatte Angst vor den Konsequenzen.

Was würde mit meiner Familie passieren?

Wie würden andere Menschen über meine Entscheidung denken?

Wie würde ich finanziell zurechtkommen?

Und vor allem:

Schaffe ich es überhaupt allein?

Diese Fragen haben mich lange begleitet.

Bis irgendwann der Punkt kam, an dem ich wusste:

Jetzt muss ich etwas verändern.

Mut kann man lernen

Damals begann ich ein Coaching.

Und dort machte ich eine interessante Erfahrung.

Ich sollte über glühende Kohlen laufen.

Meine erste Reaktion?

Auf keinen Fall!

Ich hatte riesige Angst davor, mir die Füße zu verbrennen.

Dann sah ich aber die anderen Teilnehmer. Einer nach dem anderen ging über die Kohlen.

Und irgendwann dachte ich:

Wenn die das können, dann probiere ich es auch.

Also ging ich los.

Und plötzlich stellte ich fest:

Es war bei Weitem nicht so schlimm, wie ich es mir vorher vorgestellt hatte.

Kurze Zeit später kam die nächste Herausforderung.

Eine Kältekammer bei ungefähr minus 120 Grad.

Wieder hatte ich Angst.

Und wieder tat ich es trotzdem.

Warum erzähle ich dir das?

Nicht, weil ich glaube, dass wir alle über glühende Kohlen laufen oder in eine Kältekammer gehen müssen.

Sondern weil ich dabei etwas Entscheidendes gelernt habe:

Wir können lernen, unsere Angst zu überwinden.

Hinter der Angst wartet manchmal ein ganz neues Leben

Von da an begann ich immer wieder Dinge zu tun, die außerhalb meiner Komfortzone lagen.

Plötzlich hieß es:

Mach Videos.

Halte Webinare.

Meine Reaktion war zunächst eindeutig:

Ich? Videos machen? Niemals!

Und was ist daraus geworden?

Drei Jahre lang habe ich jeden Monat Webinare gehalten.

Inzwischen habe ich wahrscheinlich rund 500 Videos produziert.

Sind alle perfekt?

Natürlich nicht.

Ich verspreche mich. Manchmal funktioniert etwas nicht. Manchmal denke ich hinterher: Das hätte ich besser machen können.

Aber weißt du was?

Ich mache trotzdem weiter.

Denn wenn wir darauf warten, bis wir keine Angst mehr haben oder alles perfekt können, beginnen wir vielleicht niemals.

Dann kam bei mir alles gleichzeitig

Meine persönliche Veränderung fiel in eine Zeit, in der auch beruflich vieles ins Wanken geriet.

Ich bin seit vielen Jahren Immobilienmaklerin und hatte früher einen großen Teil meines Geschäfts mit Vermietungen gemacht.

Durch gesetzliche Veränderungen brach dieser Bereich meines Geschäfts stark ein.

Gleichzeitig trennte ich mich von meinem Mann.

Ich zog aus unserem gemeinsamen Haus aus.

Ich verließ unser gemeinsames Büro.

Und plötzlich musste ich mich auch beruflich neu orientieren.

Es fühlte sich an, als würde ich mehrere Sicherheiten gleichzeitig verlieren.

Und trotzdem entschied ich mich:

Ich fange noch einmal neu an.

Mit 65 noch einmal eine Ausbildung

Ich machte noch einmal eine Ausbildung zur Wertermittlerin im Immobilienbereich.

Mit ungefähr 65 Jahren.

War das leicht?

Überhaupt nicht.

Es war anstrengend und hat mich unglaublich gefordert.

Aber ich wollte nicht sagen:

Dafür bin ich jetzt zu alt.

Denn wann sind wir eigentlich zu alt, etwas Neues zu lernen?

Mit 60?

Mit 65?

Mit 70?

Ich glaube, wir setzen uns diese Grenzen häufig selbst.

Und manchmal sind es auch die Vorstellungen anderer Menschen, die uns davon abhalten.

Dabei können gerade diese Herausforderungen dazu führen, dass wir noch einmal ganz neue Seiten an uns entdecken.

Was ich gewonnen habe, war viel größer als meine Angst

Wenn ich heute auf diese Jahre zurückblicke, sehe ich natürlich auch die schwierigen Seiten.

Es hat mich Kraft gekostet.

Es hat mich Nerven gekostet.

Es hat mich Geld gekostet.

Und manches hat wehgetan.

Aber gleichzeitig habe ich etwas gewonnen, das für mich unbezahlbar ist:

Freiheit.

Selbstvertrauen.

Selbstständigkeit.

Und das tiefe Gefühl:

Ich kann mir selbst vertrauen.

Heute ergeben sich Möglichkeiten in meinem Leben, die ich mir damals niemals hätte vorstellen können.

Ich werde gefragt, ob ich an Büchern mitarbeiten möchte.

Ich stehe vor der Kamera.

Ich teile meine Erfahrungen mit anderen Menschen.

Und ich habe mit Herbstblüte etwas aufgebaut, mit dem ich Menschen im dritten Lebensabschnitt Mut machen möchte.

All das wäre vielleicht niemals entstanden, wenn ich damals nicht irgendwann gesagt hätte:

Ich mache es jetzt.

Der Sprung aus der Komfortzone kann glücklich machen

Natürlich möchte ich dir nicht erzählen, dass jeder Sprung ins Ungewisse automatisch gut ausgeht.

Aber ich möchte dich ermutigen, dir eine Frage zu stellen:

Was würde ich tun, wenn meine Angst mich nicht zurückhalten würde?

Vielleicht denkst du schon seit Jahren über eine Veränderung nach.

Vielleicht möchtest du umziehen.

Dich aus einer Beziehung lösen.

Noch einmal beruflich etwas Neues machen.

Ein eigenes Projekt beginnen.

Reisen.

Neue Menschen kennenlernen.

Oder einfach dein Leben anders gestalten.

Dann frage dich nicht zuerst:

Kann ich das überhaupt noch in meinem Alter?

Frag dich:

Wie möchte ich eigentlich leben?

Mit 60 oder 70 darfst du noch einmal neu anfangen 🌿

Vielleicht bist du Anfang 60.

Vielleicht 70.

Vielleicht noch älter.

Das bedeutet nicht, dass dein Leben bereits fertig geschrieben ist.

Du darfst noch einmal entscheiden.

Du darfst lernen.

Du darfst Fehler machen.

Du darfst deine Meinung ändern.

Und du darfst auch einen Weg verlassen, den du seit Jahrzehnten gegangen bist.

Denn selbstbestimmt älter zu werden bedeutet für mich auch:

Mein Leben immer wieder in die eigene Hand zu nehmen.

Nicht zu warten, bis andere für mich entscheiden.

Nicht aus Angst in einer Situation zu bleiben, die mir nicht mehr entspricht.

Sondern mich zu fragen:

Was will ICH eigentlich noch?

Was möchtest du noch verändern?

Vielleicht gibt es gerade etwas in deinem Leben, bei dem du spürst:

Eigentlich möchte ich etwas verändern – aber ich traue mich noch nicht.

Dann musst du nicht morgen dein gesamtes Leben auf den Kopf stellen.

Vielleicht beginnt Veränderung mit einem einzigen kleinen Schritt.

Einem Gespräch.

Einem Telefonat.

Einer Anmeldung.

Einem ersten Video.

Oder einfach mit dem Satz:

Ich traue mir das zu.

Denn manchmal beginnt ein völlig neues Leben genau dort, wo unsere Komfortzone endet.

🌿 Auch der Herbst des Lebens darf eine Zeit sein, in der wir noch einmal über uns hinauswachsen und neu aufblühen.


🎥 Mein Video: Raus aus der Komfortzone

In meinem neuen Video erzähle ich dir sehr persönlich, wie ich gelernt habe, meine Komfortzone zu verlassen.

Von glühenden Kohlen und einer Kältekammer über meine ersten Webinare und Videos bis hin zu den wirklich großen Veränderungen meines Lebens.

Und ich erzähle dir, warum ich heute überzeugt bin:

Wenn wir unser Leben verändern möchten, brauchen wir irgendwann den Mut, den ersten Schritt zu machen.

👉 Hier kannst du dir das Video ansehen:
https://youtu.be/yZZBT0YobVc

Jetzt interessiert mich deine Geschichte:

Wann hast du zuletzt deine Komfortzone verlassen?

Oder gibt es gerade etwas, das du schon lange verändern möchtest, dich aber noch nicht traust?

Schreib es mir gerne unter dem Video in die Kommentare. Vielleicht macht deine Geschichte auch einem anderen Menschen Mut.


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💫 Herbstblüte – selbstbestimmt wohnen und leben im Alter

Herbstblüte begleitet dich mit Mut, Klarheit und Lebensfreude in deinem dritten Lebensabschnitt.

Mein Wunsch ist es, dich zu ermutigen, dein Leben auch mit 60, 70 oder darüber hinaus selbst in die Hand zu nehmen.

Denn Alter bedeutet nicht, dass wir aufhören müssen, uns zu entwickeln.

Vielleicht beginnt gerade jetzt eine Zeit, in der du dich fragst:

Was möchte ich wirklich?

Was möchte ich noch erleben?

Und was darf ich endlich verändern?

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🌿 Herbstblüte – weil auch der Herbst des Lebens eine Zeit zum Aufblühen sein darf.

50 Jahre Ehe mit einem Narzissten – wie ich damit zurecht gekommen bin

Nach 50 Jahren mit einem Narzissten – warum ich mit 68 noch einmal gegangen bin

Manchmal braucht es viele Jahre, bis wir erkennen, dass etwas in unserem Leben nicht mehr zu uns passt.

Und manchmal wissen wir es vielleicht längst – aber wir haben noch nicht den Mut, die Kraft oder den richtigen Zeitpunkt gefunden, etwas zu verändern.

Ich war 50 Jahre mit einem Mann verheiratet, den ich heute als Narzissten bezeichnen würde.

Lange Zeit wollte ich darüber überhaupt nicht öffentlich sprechen. Mein Mann ist inzwischen verstorben und ich habe meinen Frieden mit ihm und mit unserer gemeinsamen Geschichte gefunden.

Ich dachte: Warum soll ich Vergangenes wieder hervorholen?

Doch dann wurde ich gefragt, ob ich an einem Buch über Narzissmus und toxische Beziehungen mitwirken möchte.

Und ich begann noch einmal darüber nachzudenken.

Vielleicht kann meine Geschichte anderen Menschen helfen.

Vielleicht gibt es Frauen oder Männer, die seit Jahrzehnten in einer Beziehung leben und tief in ihrem Inneren spüren:

So möchte ich nicht mehr weiterleben.

Ein charmanter Mann, den alle mochten

Mein Mann konnte unglaublich charmant sein.

Er war intelligent, gebildet, hatte gute Umgangsformen und einen ausgesprochen guten Geschmack. Er konnte Menschen für sich gewinnen und stand sehr gerne im Mittelpunkt.

Viele Menschen mochten und bewunderten ihn.

Und ich?

Ich stand häufig eher in seinem Schatten.

Trotzdem gab mir diese Beziehung lange Zeit auch Halt.

Als wir zusammenkamen, befand ich mich selbst in einer schwierigen Lebensphase. Meine Herkunftsfamilie war auseinandergebrochen und mein Mann gab mir damals etwas, das ich dringend brauchte:

Sicherheit und Halt.

Deshalb möchte ich meine Ehe heute auch nicht einfach in „gut“ oder „schlecht“ einteilen.

Das Leben ist selten so einfach.

Ich kümmerte mich – und stellte mich selbst zurück

Mein Mann war sehr anspruchsvoll.

Beim Essen, beim Wein, bei seiner Kleidung und eigentlich bei allem, was zu seinem Leben gehörte, war für ihn nur das Beste gut genug.

Und auch in unserer Beziehung war irgendwann eine Rollenverteilung entstanden:

Er sagte, was er brauchte – und ich kümmerte mich darum.

Ich organisierte, erledigte und machte.

Manchmal dachte ich durchaus: Das ist mir eigentlich zu viel.

Und trotzdem machte ich weiter.

Jahr für Jahr.

Vielleicht kennst du das auch.

Man gewöhnt sich an bestimmte Rollen in einer Beziehung. Man funktioniert. Man übernimmt Verantwortung. Und irgendwann fragt man sich gar nicht mehr, ob das, was man jeden Tag tut, eigentlich noch das eigene Leben ist.

Doch während er stehen blieb, entwickelte ich mich weiter

Im Rückblick sehe ich aber noch etwas anderes.

Diese schwierigen Jahre haben mich auch verändert.

Ich wurde selbstständiger.

Ich entwickelte mehr Selbstvertrauen.

Ich wurde stärker.

Und je älter ich wurde, desto deutlicher spürte ich diese Veränderung.

Irgendwann hatte ich das Gefühl:

Ich entwickle mich weiter – aber unsere Beziehung entwickelt sich nicht mit.

Unsere Vorstellungen vom Leben passten immer weniger zusammen.

Und plötzlich stellte sich eine Frage, die ich sehr lange verdrängt hatte:

Will ich den Rest meines Lebens wirklich so verbringen?

Zehn Jahre lang habe ich mit mir gekämpft

Eine solche Entscheidung trifft man nach Jahrzehnten gemeinsamer Ehe nicht von heute auf morgen.

Bei mir dauerte dieser innere Prozess ungefähr zehn Jahre.

Immer wieder fragte ich mich:

Soll ich gehen?

Soll ich bleiben?

Darf ich nach so vielen gemeinsamen Jahren überhaupt noch einmal mein eigenes Leben wählen?

Und natürlich hatte ich Angst vor den Konsequenzen.

Mein Mann war Rechtsanwalt. Ich wusste, dass eine Trennung nicht einfach werden würde.

Also blieb ich.

Bis zu dem Moment, an dem ich wusste:

Jetzt muss ich gehen.

Ich war 68 Jahre alt.

Mit 68 war mein Leben noch nicht vorbei

Dieser Gedanke ist mir heute besonders wichtig.

Mit 68 hätte ich sagen können:

Jetzt lohnt es sich auch nicht mehr.

Wir waren schließlich schon so lange verheiratet.

Warum sollte ich in diesem Alter noch einmal alles verändern?

Doch irgendwann wusste ich:

Wenn ich jetzt nicht gehe, verliere ich mich selbst.

Und so habe ich den Schritt gewagt.

Nicht mit 30.

Nicht mit 40.

Sondern mit 68 Jahren.

Und genau deshalb erzähle ich heute meine Geschichte.

Denn ich glaube, dass wir uns viel zu häufig einreden, für Veränderungen sei es irgendwann zu spät.

Zu spät für einen Neuanfang.

Zu spät für ein anderes Leben.

Zu spät, um sich aus einer Beziehung zu lösen.

Zu spät, um endlich die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen.

Aber wer bestimmt eigentlich, wann es zu spät ist?

Du darfst dich auch im Alter noch für dich entscheiden

Heute sehe ich meine Vergangenheit mit anderen Augen.

Ich möchte nicht 50 Jahre meines Lebens schlechtreden.

Es gab schöne Zeiten. Es gab schwierige Zeiten. Es gab Erfahrungen, die mich geprägt haben.

Und es gab Entwicklungen, durch die ich zu der Frau geworden bin, die ich heute bin.

Aber ich habe auch etwas gelernt:

Nur weil wir sehr lange einen bestimmten Weg gegangen sind, müssen wir ihn nicht bis zum Ende weitergehen.

Vielleicht betrifft das bei dir gar keine Partnerschaft.

Vielleicht ist es eine Freundschaft.

Eine Wohnsituation.

Eine Aufgabe.

Eine Erwartung anderer Menschen.

Oder einfach ein Leben, von dem du irgendwann merkst:

Das bin nicht mehr ich.

Gerade im dritten Lebensabschnitt dürfen wir uns diese Frage stellen:

Wie möchte ICH die Jahre leben, die vor mir liegen?

Nicht: Was erwarten andere von mir?

Nicht: Was habe ich die letzten 30 oder 50 Jahre gemacht?

Sondern:

Was möchte ich heute?

Der Herbst des Lebens darf ein Neuanfang sein 🌿

Für mich bedeutet selbstbestimmt älter zu werden nicht, dass immer alles leicht sein muss.

Es bedeutet, sich selbst nicht aufzugeben.

Es bedeutet, hinzuschauen.

Und manchmal bedeutet es auch, eine Entscheidung zu treffen, vor der man jahrelang Angst hatte.

Ich war 68, als ich diesen Schritt gegangen bin.

Und mein Leben war damit nicht zu Ende.

Im Gegenteil.

Es begann ein neuer Abschnitt.

Deshalb möchte ich dir Mut machen:

🌿 Du bist nicht zu alt, um dein Leben zu verändern.

🌿 Du bist nicht zu alt, um dich weiterzuentwickeln.

🌿 Und du bist nicht zu alt, um noch einmal neu aufzublühen.


🎥 Mein Video: 50 Jahre mit einem Narzissten

In meinem neuen Video erzähle ich sehr persönlich über meine Ehe, über die Jahre an der Seite eines narzisstischen Partners und darüber, warum ich so lange geblieben bin.

Und ich erzähle davon, wie ich schließlich mit 68 an den Punkt kam, an dem ich wusste:

Ich muss gehen.

Im nächsten Video erzähle ich dir, wie ich diesen Schritt tatsächlich geschafft habe.

👉 Hier kannst du dir das Video ansehen:
https://youtu.be/n4jTgiZyBGk

Mich interessiert auch deine Geschichte:

Hast du selbst eine toxische oder narzisstisch geprägte Beziehung erlebt? Vielleicht sogar über viele Jahre oder Jahrzehnte?

Wenn du darüber sprechen möchtest, schreib deine Erfahrung gerne unter das Video in die Kommentare.

Denn genau diese Erfahrungen können auch anderen Menschen zeigen:

Ich bin nicht allein. Und Veränderung ist möglich.


🎁 50 Tipps für dein selbstbestimmtes Leben ab 60+

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💫 Herbstblüte – selbstbestimmt wohnen und leben im Alter

Herbstblüte begleitet dich mit Mut, Klarheit und Lebensfreude in deinem dritten Lebensabschnitt.

Es geht nicht darum, im Alter einfach nur weiterzumachen wie bisher.

Es geht darum, sich zu fragen:

Was möchte ich noch erleben? Was möchte ich verändern? Und wie möchte ich die Jahre, die vor mir liegen, wirklich leben?

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🌿 Herbstblüte – weil auch der Herbst des Lebens eine Zeit zum Aufblühen sein darf.

Barrierefrei heißt nicht hässlich – 2 Beispiele aus meiner Praxis

Wie möchtest du mit 70, 80 oder 90 Jahren wohnen?

Vielleicht denkst du jetzt: Darüber muss ich mir heute doch noch keine Gedanken machen. Ich fühle mich fit, ich komme in meinem Haus oder meiner Wohnung wunderbar zurecht und möchte daran auch gar nichts ändern.

Das kann ich gut verstehen. Und trotzdem erlebe ich in meinem Beruf immer wieder Situationen, die mir zeigen, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit dieser Frage zu beschäftigen.

Denn solange wir gesund und selbstständig sind, haben wir die Wahl. Wir können überlegen, verschiedene Möglichkeiten anschauen und in Ruhe entscheiden.

Wenn aber plötzlich die Gesundheit nicht mehr mitspielt, kann aus einer freiwilligen Entscheidung sehr schnell eine Entscheidung werden, die andere Umstände für uns treffen.

Ein wunderschönes Zuhause – und plötzlich geht es nicht mehr

Vor Kurzem habe ich genau das bei einer Kundin erlebt, die ich schon sehr lange kenne.

Sie ist 86 Jahre alt und lebte in einem wunderschönen, großzügigen Haus mit großem Garten und Swimmingpool. Ein Zuhause, in dem sie Jahrzehnte verbracht hat und mit dem unzählige Erinnerungen verbunden sind.

Ihre Kinder, ihr inzwischen verstorbener Mann, gemeinsame Erlebnisse – ein solches Haus ist schließlich viel mehr als eine Immobilie. Es ist ein Stück der eigenen Lebensgeschichte.

Für meine Kundin war deshalb immer klar: Hier ziehe ich nicht aus.

Doch dann stürzte sie in ihrem Haus und musste ins Krankenhaus. Sie brauchte anschließend Unterstützung und Pflege. Nach weiteren gesundheitlichen Problemen wurde schließlich klar: Eine Rückkehr in ihr geliebtes Zuhause würde nicht mehr möglich sein.

Sie fand zwar eine sehr schöne Seniorenresidenz und bekam dort eine Zweizimmerwohnung. Trotzdem habe ich in unseren Gesprächen gespürt, wie schwer ihr dieser Abschied gefallen ist.

Denn innerlich war sie noch gar nicht bereit dafür.

Ein neues Zuhause allein reicht manchmal nicht

Eine andere Kundin war bereits 90 Jahre alt, als ihre Kinder bemerkten, dass das große Haus und der Garten für ihre Mutter zunehmend zur Belastung wurden.

Auch dieses Haus wurde verkauft und die Dame zog in eine sehr schöne Seniorenresidenz, etwa 30 Minuten von ihrem bisherigen Zuhause entfernt.

Doch was passierte?

Sie fuhr immer wieder mit dem Auto zurück zu ihrem alten Haus.

Als wir sie fragten, warum sie das machte, wurde ein ganz anderes Problem deutlich. Sinngemäß sagte sie: „Was soll ich denn in der Seniorenresidenz machen? Ich habe dort nichts zu tun.“

Dieser Satz ist mir im Gedächtnis geblieben.

Denn beim Wohnen im Alter geht es eben nicht nur darum, ob eine Wohnung barrierefrei ist, ob es einen Aufzug gibt oder ob Unterstützung vorhanden ist.

Es geht auch um etwas ganz anderes:

Was gibt meinem Leben Inhalt?

Welche Menschen gehören zu meinem Alltag? Welche Aufgaben habe ich? Wo fühle ich mich zu Hause? Was macht mir Freude?

Ein neues Leben braucht Zeit

Genau deshalb finde ich es so wichtig, nicht erst mit 85 oder 90 Jahren darüber nachzudenken, wie man im Alter leben möchte.

Je früher wir uns mit diesem Thema beschäftigen, desto größer ist die Chance, dass wir selbst gestalten können.

Vielleicht bedeutet das, aus einem zu großen Haus in eine kleinere Wohnung zu ziehen. Vielleicht ist gemeinschaftliches Wohnen interessant. Vielleicht kommt irgendwann eine Seniorenresidenz infrage.

Dabei kann ein neues Wohnumfeld auch neue Möglichkeiten eröffnen.

In vielen Seniorenresidenzen gibt es heute beispielsweise Sprachkurse, Tanzangebote, Ausflüge, Theaterbesuche und viele andere Aktivitäten. Man kann neue Menschen kennenlernen, Freundschaften schließen und vielleicht sogar noch einmal ganz neue Interessen entdecken.

Warum nicht mit 70 Italienisch lernen?
Warum nicht mit 75 ein neues Hobby anfangen?
Warum nicht noch einmal einen ganz neuen Freundeskreis aufbauen?

Das Alter muss nicht bedeuten, dass unser Leben immer kleiner wird.

Es kann auch eine Lebensphase sein, in der wir noch einmal neu aufblühen. 🌿

Die entscheidende Frage lautet: Wie möchte ICH leben?

Natürlich gibt es nicht die eine richtige Wohnform für alle.

Vielleicht möchtest du unbedingt in deinem Haus bleiben. Auch das kann die richtige Entscheidung sein. Dann lohnt es sich aber ebenfalls, frühzeitig darüber nachzudenken, was dafür notwendig ist.

Kann ich mein Zuhause altersgerecht gestalten? Wer könnte mich unterstützen? Wie sieht meine soziale Umgebung aus? Was passiert, wenn ich nicht mehr Auto fahren kann? Welche Alternativen hätte ich?

Es geht mir nicht darum zu sagen: Du musst im Alter aus deinem Haus ausziehen.

Ganz im Gegenteil.

Es geht darum, die eigene Zukunft möglichst lange selbst in der Hand zu behalten.

Denn solange wir fit sind, können wir Möglichkeiten prüfen, Entscheidungen treffen, ein neues Umfeld kennenlernen und uns langsam an Veränderungen gewöhnen.

Wer erst darüber nachdenken muss, wenn eine gesundheitliche Krise eingetreten ist, hat diese Freiheit möglicherweise nicht mehr.

Deshalb möchte ich dich ermutigen:

🌿 Bereite deine Freiheit in deinem neuen Leben ab 60+ gut vor.

Frag dich nicht nur, wo du heute gerne wohnst.

Frag dich auch:

Wie möchte ich in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren leben?

Und vielleicht ist genau heute ein guter Zeitpunkt, damit anzufangen.


🎥 Mein Video zum Thema „Wohnen im Alter“

In meinem aktuellen Video erzähle ich ausführlicher von diesen beiden Erfahrungen und davon, warum sie mich so nachdenklich gemacht haben.

👉 Hier kannst du dir das Video ansehen:
https://youtu.be/IyUShqVBYQI

Ich freue mich auch sehr über deine Meinung: Wie möchtest du im Alter wohnen? Hast du dir darüber schon Gedanken gemacht oder vielleicht selbst Erfahrungen in deiner Familie gemacht?

Schreib es mir gerne unter das Video in die Kommentare.


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Herbstblüte begleitet dich mit Mut, Klarheit und Lebensfreude in deinem dritten Lebensabschnitt.

Mein Wunsch ist es, dich zu ermutigen, dein Leben auch im Alter selbst in die Hand zu nehmen, neue Möglichkeiten zu entdecken und deinen ganz persönlichen Weg zu finden.

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🌿 Herbstblüte – weil auch der Herbst des Lebens eine Zeit zum Aufblühen sein darf.

Warum ich nach 10 Jahren mein Netzwerk verlassen habe

Manchmal gibt es im Leben Entscheidungen, die eigentlich ganz einfach erscheinen – und die uns trotzdem unglaublich schwerfallen. Besonders dann, wenn wir uns nicht von etwas Schlechtem trennen, sondern von etwas, das lange Zeit gut und wertvoll für uns war.

Genau so ging es mir mit meinem Businessnetzwerk.

Zehn Jahre lang war ich Teil dieses Netzwerks. Ich habe dort wunderbare Menschen kennengelernt, Selbstständige und Unternehmerinnen und Unternehmer, mit denen ich mich sehr verbunden gefühlt habe. Wir haben uns gegenseitig unterstützt, weiterempfohlen und dafür gesorgt, dass wir gemeinsam erfolgreicher wurden. Wir haben uns ausgetauscht und auch miteinander gefeiert.

Ich war wirklich gerne dort.

Und trotzdem tauchte irgendwann ganz leise eine Frage in mir auf:

Muss ich das eigentlich noch machen?

Wenn etwas Schönes plötzlich nicht mehr zum eigenen Leben passt

Diese Frage hat mich lange beschäftigt. Denn natürlich war das Netzwerk auch mit Verpflichtungen verbunden. Und irgendwann begann ich zu spüren, dass genau diese Verpflichtungen nicht mehr zu dem Leben passten, das ich heute führen möchte.

Trotzdem konnte ich nicht einfach sagen: „Dann höre ich eben auf.“

Dafür waren mir die Menschen viel zu wichtig. Die Kontakte waren über viele Jahre gewachsen und ich wusste natürlich auch, dass ich vieles vermissen würde.

Fast zwei Jahre habe ich gebraucht, bis ich wirklich bereit war, diese Entscheidung zu treffen.

Irgendwann habe ich angefangen, weniger darüber nachzudenken, was ich „eigentlich tun sollte“, und stattdessen mehr in mich hineinzuhören.

Was will ich noch?

Diese Frage ist für mich in meinem heutigen Lebensabschnitt sehr wichtig geworden.

Viele Menschen in meinem Alter sind längst in Rente oder im Ruhestand. Und ich habe mich gefragt: Muss ich wirklich weiterhin funktionieren und all die Verpflichtungen erfüllen, die ich mir irgendwann einmal vorgenommen habe?

Meine Antwort war irgendwann ganz klar:

Nein. Ich will nicht mehr nur funktionieren.

Ich möchte das tun, was mir Freude macht

Ich habe in meinem Leben unglaublich viel gearbeitet und Verantwortung übernommen. Es gab immer Aufgaben, Verpflichtungen und Menschen, für die ich da sein wollte und musste.

Ich war Ehefrau, Hausfrau und Mutter von zwei Kindern. Ich habe mein eigenes Büro aufgebaut und mich zusätzlich ehrenamtlich engagiert. Über viele Jahre bestand mein Alltag aus Arbeit, Verantwortung und Pflichten.

Und vieles davon habe ich gerne gemacht.

Aber darf etwas, das einmal richtig war, irgendwann trotzdem zu Ende sein?

Ich glaube: Ja.

Gerade wenn wir in den dritten Lebensabschnitt kommen, dürfen wir uns diese Freiheit nehmen.

Wir dürfen uns fragen:

Was tut mir heute noch gut?

Was macht mir wirklich Freude?

Was möchte ich vielleicht nicht mehr tun, nur weil ich es seit vielen Jahren so gemacht habe?

Bei mir war irgendwann dieser Moment da, an dem ich innerlich wusste: Jetzt ist gut.

Ich möchte meine Zeit heute stärker mit Dingen verbringen, die mir Freude machen und bei denen ich das Gefühl habe, auch anderen Menschen etwas mitgeben zu können.

Dazu gehören zum Beispiel meine Videos für Herbstblüte – selbstbestimmt wohnen und leben im Alter. Diese Arbeit erfüllt mich, weil ich damit Menschen in ihrem dritten Lebensabschnitt ermutigen kann, ihren eigenen Weg zu gehen.

Loslassen bedeutet nicht, undankbar zu sein

Das war vielleicht eine meiner wichtigsten Erkenntnisse.

Nur weil wir etwas loslassen, heißt das nicht, dass die Jahre davor falsch waren.

Ich bin dankbar für die zehn Jahre in meinem Netzwerk. Dankbar für die Menschen, die Begegnungen, die Unterstützung und all das, was wir gemeinsam erlebt haben.

Und natürlich vermisse ich Menschen daraus.

Aber gleichzeitig bin ich dankbar, dass ich den Mut gefunden habe, auf mein eigenes Gefühl zu hören und zu sagen:

Jetzt ist für mich die Zeit gekommen, etwas zu verändern.

Loslassen kann auch bedeuten, Platz zu schaffen. Platz für mehr Freiheit, für neue Ideen und für Dinge, die zu dem Menschen passen, der wir heute sind.

Und wo funktionierst du vielleicht noch?

Genau diese Frage möchte ich auch dir mitgeben:

Gibt es etwas in deinem Leben, das du schon seit vielen Jahren machst, obwohl du innerlich längst spürst, dass du es eigentlich nicht mehr möchtest?

Vielleicht ist es eine Aufgabe. Eine Verpflichtung. Ein Ehrenamt. Eine Gewohnheit. Oder etwas ganz anderes.

Du musst nicht alles weiterführen, nur weil du es immer getan hast.

Vielleicht darf gerade der dritte Lebensabschnitt die Zeit sein, in der wir öfter sagen:

Jetzt bin auch einmal ich dran.

Nicht aus Egoismus. Sondern weil unsere Lebenszeit kostbar ist.

Und weil wir diese Jahre mit möglichst viel Freude, Freiheit und Selbstbestimmung verbringen dürfen. 🌸


🎥 Mein Video zu diesem Thema

In meinem Video erzähle ich dir noch persönlicher, warum mir die Entscheidung nach zehn Jahren so schwergefallen ist und warum ich heute trotzdem froh bin, diesen Schritt gegangen zu sein.

👉 Hier kannst du dir das Video ansehen:

https://youtu.be/9aJZbjzKx3w

Ich freue mich, wenn du mir anschließend erzählst, ob du schon einmal etwas losgelassen hast, obwohl es lange ein wichtiger Teil deines Lebens war.


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Mein Hörsturz – und was er mir über meinen Körper gezeigt hat

Manchmal spricht unser Körper sehr leise zu uns. Und manchmal wird er so deutlich, dass wir gar nicht mehr weghören können.

Genau das habe ich vor einiger Zeit selbst erlebt.

Ich hatte ein Zoom-Gespräch, bei dem ich merkte, wie sehr mich die Situation innerlich aufwühlte. Mein Kopf begann zu brummen und besonders auf meiner linken Seite spürte ich, dass etwas nicht stimmte. Mein linkes Ohr war ohnehin schon immer mein empfindlicheres Ohr. Deshalb dachte ich zunächst: Morgen wird es bestimmt wieder besser.

Doch diesmal wurde es nicht besser.

Der Druck blieb und ich stellte fest, dass ich auf der linken Seite plötzlich nur noch sehr schlecht hören konnte.

Die Diagnose: Hörsturz

Also ging ich schließlich zum Arzt und bekam die Gewissheit: Ich hatte einen Hörsturz erlitten.

Das war natürlich zunächst einmal ein Schreck.

Gleichzeitig begann für mich damit aber auch eine Erfahrung, die mich sehr nachdenklich gemacht hat.

Einige Tage später nahm ich im Rahmen meiner Ausbildung an Anwendungen teil, bei denen mir eines besonders bewusst wurde: Wie viel Stress befand sich eigentlich in meinem System?

Ich begann, diesen Stress ganz anders wahrzunehmen und für mich zu reduzieren.

Und dann geschah etwas, das mich sehr berührt hat: Mein körperlicher Zustand veränderte sich und mein Hören verbesserte sich wieder.

Ich möchte dabei ganz wichtig sagen: Das ist meine ganz persönliche Erfahrung. Sie ersetzt selbstverständlich keine medizinische Diagnose oder Behandlung.

Aber dieses Erlebnis hat mir etwas gezeigt, das ich zwar vorher schon wusste – aber noch nie so unmittelbar gespürt hatte.

Körper, Seele und Gedanken gehören für mich zusammen

Wir sagen so schnell: „Stress ist nicht gesund.“

Aber was bedeutet das eigentlich?

Für mich bekam dieser Satz plötzlich eine ganz andere Bedeutung.

Ich hatte erlebt, wie eine Situation mich emotional stark belastete und wie mein Körper darauf reagierte. Und ich hatte erlebt, was sich veränderte, als ich begann, diesen Stress aus meinem System herauszunehmen.

Das hat mir noch einmal sehr deutlich gemacht, wie eng für mich Körper, Seele und Geist miteinander verbunden sind.

Vielleicht kennen auch Sie solche Momente.

Der Rücken schmerzt. Der Kopf brummt. Wir schlafen schlecht. Wir fühlen uns erschöpft oder angespannt – und trotzdem machen wir weiter.

Gerade im dritten Lebensabschnitt finde ich es wichtig, nicht mehr über jedes Signal unseres Körpers hinwegzugehen.

Wir dürfen uns fragen:

Was tut mir gut?

Was kostet mich dauerhaft Kraft?

Welche Menschen und Situationen möchte ich weiterhin in meinem Leben haben – und von welchen darf ich mich vielleicht verabschieden?

Für mich war mein Hörsturz auch ein Anlass, eine ganz konkrete Grenze zu ziehen. Ich habe entschieden, Gespräche, die mich auf diese Weise belasten, nicht mehr zu führen.

Und vielleicht ist genau das eine der großen Freiheiten, die wir mit zunehmendem Alter gewinnen können: bewusster zu entscheiden, wie wir leben möchten und was wir nicht mehr mittragen wollen.

Was möchte Ihr Körper Ihnen sagen?

Heute bin ich für diese Erfahrung dankbar, weil sie mir noch einmal gezeigt hat, wie wichtig es ist, auf mich selbst zu achten.

Nicht erst dann, wenn gar nichts mehr geht.

Sondern viel früher.

Vielleicht nehmen Sie sich heute einmal einen Moment Zeit und fragen sich:

Wo gibt es gerade Stress in meinem Leben?

Wo gehe ich über meine eigenen Grenzen?

Und was könnte ich verändern, damit wieder mehr Ruhe, Leichtigkeit und Lebensfreude entstehen dürfen?

Genau darum geht es für mich auch bei Herbstblüte – selbstbestimmt wohnen und leben im Alter.

Der Herbst des Lebens muss keine Zeit des Rückzugs sein.

Er kann eine Zeit sein, in der wir noch einmal aufblühen. 🌿

Eine Zeit, in der wir bewusster entscheiden, was wir wollen, was uns guttut und wie wir unseren dritten Lebensabschnitt gestalten möchten.


🎥 Meine ganze Geschichte im Video

In meinem Video erzähle ich ausführlich von meinem Hörsturz, meinen Gedanken und davon, was diese Erfahrung bei mir verändert hat.

👉 Hier geht es zum Video:
https://youtu.be/4kZBpGjWDdQ


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Wie möchte ich wohnen? Wie möchte ich leben? Und was kann ich heute schon tun, damit ich auch morgen möglichst selbstbestimmt entscheiden kann?

Dazu habe ich meine „50 Tipps“ für Sie zusammengestellt.

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