Dein Sprung aus der Komfortzone macht glücklich
Kennst du dieses Gefühl?
Du weißt eigentlich schon lange, dass du etwas in deinem Leben verändern möchtest.
Vielleicht bist du unzufrieden mit deiner Beziehung. Vielleicht möchtest du beruflich noch einmal etwas Neues wagen. Vielleicht lebst du in einer Situation, die dir längst nicht mehr guttut.
Und trotzdem bleibst du.
Warum?
Weil das, was wir kennen, uns Sicherheit gibt.
Selbst dann, wenn wir darin nicht mehr glücklich sind.
Unsere Komfortzone fühlt sich vertraut an. Wir wissen, was uns erwartet. Wir kennen die Menschen, die Abläufe und sogar die Probleme.
Das Unbekannte dagegen macht Angst.
Ich kenne diese Angst sehr gut.
Denn ich musste selbst lernen:
Wenn ich mein Leben verändern möchte, muss ich irgendwann den Mut haben, meine Komfortzone zu verlassen.
Ich wusste lange, dass ich etwas verändern musste
In meinem letzten Video habe ich über meine langjährige Ehe und das Leben mit einem narzisstisch geprägten Partner gesprochen.
Irgendwann war für mich klar:
So kann und möchte ich nicht mehr weiterleben.
Doch diese Erkenntnis allein bedeutete noch lange nicht, dass ich auch den Mut hatte zu gehen.
Ich hatte Angst vor den Konsequenzen.
Was würde mit meiner Familie passieren?
Wie würden andere Menschen über meine Entscheidung denken?
Wie würde ich finanziell zurechtkommen?
Und vor allem:
Schaffe ich es überhaupt allein?
Diese Fragen haben mich lange begleitet.
Bis irgendwann der Punkt kam, an dem ich wusste:
Jetzt muss ich etwas verändern.
Mut kann man lernen
Damals begann ich ein Coaching.
Und dort machte ich eine interessante Erfahrung.
Ich sollte über glühende Kohlen laufen.
Meine erste Reaktion?
Auf keinen Fall!
Ich hatte riesige Angst davor, mir die Füße zu verbrennen.
Dann sah ich aber die anderen Teilnehmer. Einer nach dem anderen ging über die Kohlen.
Und irgendwann dachte ich:
Wenn die das können, dann probiere ich es auch.
Also ging ich los.
Und plötzlich stellte ich fest:
Es war bei Weitem nicht so schlimm, wie ich es mir vorher vorgestellt hatte.
Kurze Zeit später kam die nächste Herausforderung.
Eine Kältekammer bei ungefähr minus 120 Grad.
Wieder hatte ich Angst.
Und wieder tat ich es trotzdem.
Warum erzähle ich dir das?
Nicht, weil ich glaube, dass wir alle über glühende Kohlen laufen oder in eine Kältekammer gehen müssen.
Sondern weil ich dabei etwas Entscheidendes gelernt habe:
Wir können lernen, unsere Angst zu überwinden.
Hinter der Angst wartet manchmal ein ganz neues Leben
Von da an begann ich immer wieder Dinge zu tun, die außerhalb meiner Komfortzone lagen.
Plötzlich hieß es:
Mach Videos.
Halte Webinare.
Meine Reaktion war zunächst eindeutig:
Ich? Videos machen? Niemals!
Und was ist daraus geworden?
Drei Jahre lang habe ich jeden Monat Webinare gehalten.
Inzwischen habe ich wahrscheinlich rund 500 Videos produziert.
Sind alle perfekt?
Natürlich nicht.
Ich verspreche mich. Manchmal funktioniert etwas nicht. Manchmal denke ich hinterher: Das hätte ich besser machen können.
Aber weißt du was?
Ich mache trotzdem weiter.
Denn wenn wir darauf warten, bis wir keine Angst mehr haben oder alles perfekt können, beginnen wir vielleicht niemals.
Dann kam bei mir alles gleichzeitig
Meine persönliche Veränderung fiel in eine Zeit, in der auch beruflich vieles ins Wanken geriet.
Ich bin seit vielen Jahren Immobilienmaklerin und hatte früher einen großen Teil meines Geschäfts mit Vermietungen gemacht.
Durch gesetzliche Veränderungen brach dieser Bereich meines Geschäfts stark ein.
Gleichzeitig trennte ich mich von meinem Mann.
Ich zog aus unserem gemeinsamen Haus aus.
Ich verließ unser gemeinsames Büro.
Und plötzlich musste ich mich auch beruflich neu orientieren.
Es fühlte sich an, als würde ich mehrere Sicherheiten gleichzeitig verlieren.
Und trotzdem entschied ich mich:
Ich fange noch einmal neu an.
Mit 65 noch einmal eine Ausbildung
Ich machte noch einmal eine Ausbildung zur Wertermittlerin im Immobilienbereich.
Mit ungefähr 65 Jahren.
War das leicht?
Überhaupt nicht.
Es war anstrengend und hat mich unglaublich gefordert.
Aber ich wollte nicht sagen:
Dafür bin ich jetzt zu alt.
Denn wann sind wir eigentlich zu alt, etwas Neues zu lernen?
Mit 60?
Mit 65?
Mit 70?
Ich glaube, wir setzen uns diese Grenzen häufig selbst.
Und manchmal sind es auch die Vorstellungen anderer Menschen, die uns davon abhalten.
Dabei können gerade diese Herausforderungen dazu führen, dass wir noch einmal ganz neue Seiten an uns entdecken.
Was ich gewonnen habe, war viel größer als meine Angst
Wenn ich heute auf diese Jahre zurückblicke, sehe ich natürlich auch die schwierigen Seiten.
Es hat mich Kraft gekostet.
Es hat mich Nerven gekostet.
Es hat mich Geld gekostet.
Und manches hat wehgetan.
Aber gleichzeitig habe ich etwas gewonnen, das für mich unbezahlbar ist:
Freiheit.
Selbstvertrauen.
Selbstständigkeit.
Und das tiefe Gefühl:
Ich kann mir selbst vertrauen.
Heute ergeben sich Möglichkeiten in meinem Leben, die ich mir damals niemals hätte vorstellen können.
Ich werde gefragt, ob ich an Büchern mitarbeiten möchte.
Ich stehe vor der Kamera.
Ich teile meine Erfahrungen mit anderen Menschen.
Und ich habe mit Herbstblüte etwas aufgebaut, mit dem ich Menschen im dritten Lebensabschnitt Mut machen möchte.
All das wäre vielleicht niemals entstanden, wenn ich damals nicht irgendwann gesagt hätte:
Ich mache es jetzt.
Der Sprung aus der Komfortzone kann glücklich machen
Natürlich möchte ich dir nicht erzählen, dass jeder Sprung ins Ungewisse automatisch gut ausgeht.
Aber ich möchte dich ermutigen, dir eine Frage zu stellen:
Was würde ich tun, wenn meine Angst mich nicht zurückhalten würde?
Vielleicht denkst du schon seit Jahren über eine Veränderung nach.
Vielleicht möchtest du umziehen.
Dich aus einer Beziehung lösen.
Noch einmal beruflich etwas Neues machen.
Ein eigenes Projekt beginnen.
Reisen.
Neue Menschen kennenlernen.
Oder einfach dein Leben anders gestalten.
Dann frage dich nicht zuerst:
Kann ich das überhaupt noch in meinem Alter?
Frag dich:
Wie möchte ich eigentlich leben?
Mit 60 oder 70 darfst du noch einmal neu anfangen 🌿
Vielleicht bist du Anfang 60.
Vielleicht 70.
Vielleicht noch älter.
Das bedeutet nicht, dass dein Leben bereits fertig geschrieben ist.
Du darfst noch einmal entscheiden.
Du darfst lernen.
Du darfst Fehler machen.
Du darfst deine Meinung ändern.
Und du darfst auch einen Weg verlassen, den du seit Jahrzehnten gegangen bist.
Denn selbstbestimmt älter zu werden bedeutet für mich auch:
Mein Leben immer wieder in die eigene Hand zu nehmen.
Nicht zu warten, bis andere für mich entscheiden.
Nicht aus Angst in einer Situation zu bleiben, die mir nicht mehr entspricht.
Sondern mich zu fragen:
Was will ICH eigentlich noch?
Was möchtest du noch verändern?
Vielleicht gibt es gerade etwas in deinem Leben, bei dem du spürst:
Eigentlich möchte ich etwas verändern – aber ich traue mich noch nicht.
Dann musst du nicht morgen dein gesamtes Leben auf den Kopf stellen.
Vielleicht beginnt Veränderung mit einem einzigen kleinen Schritt.
Einem Gespräch.
Einem Telefonat.
Einer Anmeldung.
Einem ersten Video.
Oder einfach mit dem Satz:
Ich traue mir das zu.
Denn manchmal beginnt ein völlig neues Leben genau dort, wo unsere Komfortzone endet.
🌿 Auch der Herbst des Lebens darf eine Zeit sein, in der wir noch einmal über uns hinauswachsen und neu aufblühen.
🎥 Mein Video: Raus aus der Komfortzone
In meinem neuen Video erzähle ich dir sehr persönlich, wie ich gelernt habe, meine Komfortzone zu verlassen.
Von glühenden Kohlen und einer Kältekammer über meine ersten Webinare und Videos bis hin zu den wirklich großen Veränderungen meines Lebens.
Und ich erzähle dir, warum ich heute überzeugt bin:
Wenn wir unser Leben verändern möchten, brauchen wir irgendwann den Mut, den ersten Schritt zu machen.
👉 Hier kannst du dir das Video ansehen:
https://youtu.be/yZZBT0YobVc
Jetzt interessiert mich deine Geschichte:
Wann hast du zuletzt deine Komfortzone verlassen?
Oder gibt es gerade etwas, das du schon lange verändern möchtest, dich aber noch nicht traust?
Schreib es mir gerne unter dem Video in die Kommentare. Vielleicht macht deine Geschichte auch einem anderen Menschen Mut.
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Mein Wunsch ist es, dich zu ermutigen, dein Leben auch mit 60, 70 oder darüber hinaus selbst in die Hand zu nehmen.
Denn Alter bedeutet nicht, dass wir aufhören müssen, uns zu entwickeln.
Vielleicht beginnt gerade jetzt eine Zeit, in der du dich fragst:
Was möchte ich wirklich?
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